Wenn ein Hund einzieht, muss auch der Garten mitgedacht werden
Kommt ein Hund neu in den Haushalt, wird dies einiges verändern, unter anderem auch die gemeinsame Gartennutzung. Wenn vorher vielleicht alles auf einen Zier-, Nutz- oder Freizeitgarten für die Familie ausgerichtet war, müssen jetzt ebenso die Bedürfnisse und Eigenheiten des vierbeinigen Freundes mit berücksichtigt werden. Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei das Thema Sicherheit und in diesem Zusammenhang muss man sich eventuell darüber Gedanken machen, ob ein vorhandener Gartenzaun die nötige Sicherheit bieten kann, oder ob vielleicht erst ein idealer Gartenzaun gefunden werden muss.
Zunächst ist dazu wichtig zu wissen, dass man als Hundehalter dafür verantwortlich ist, dass sein Tier auch auf dem eigenen Grundstück bleibt. Ein Hund darf nicht einfach selbstständig und ohne Aufsicht ein Grundstück verlassen können, da er so eine Gefahr für die Umwelt darstellen, aber auch selbst in Gefahr geraten kann.
💡 Ein Gartenzaun für Hunde muss nicht nur „da sein“, sondern wirklich funktionieren. Entscheidend sind Stabilität, Höhe, Undurchlässigkeit und die Anpassung an das Verhalten deines Hundes.
Ein stabiler und undurchlässiger Gartenzaun schützt Hunde
Wird ein hundesicherer Zaun benötigt, sollte dieser stabil und undurchlässig genug sein. Eine gut durchdachte Umzäunung wird dann einen Bereich bieten, in dem sich Hunde frei bewegen können. Abhängig vom Grundstück und den Gegebenheiten ist es dazu sinnvoll zu überlegen, ob ein gesicherter Eingang zum Garten mit eingeplant werden muss. Denn dann sollte man auch zusätzlich ein geeignetes Gartentor einbauen. Nun gibt es ja auch Menschen, die mehr als einen Hund halten oder die sogar leidenschaftliche Züchter sind, wo es dann immer wieder vorkommt, dass auch Hundewelpen durch den Garten toben. In solchen Fällen werden auf einem Grundstück oft ganz bestimmte, gesicherte Bereiche benötigt, die dann auch wieder mit einem Gartentor ausgestattet werden.
Ein sicherer Zaun nützt wenig, wenn Eingänge nicht mit derselben Sorgfalt abgesichert werden.
Bei mehreren Hunden oder jungen Tieren sind zusätzliche abgetrennte Gartenbereiche oft sinnvoll.
Wie kann der optimale Hundezaun für den Garten aussehen?
Der optimale Hundezaun ist besonders robust, pflegeleicht und so geschaffen, dass ein Überklettern, Durchschlüpfen oder Hängenbleiben nicht möglich ist. Außerdem sollte so ein Zaun auch in einer anpassbaren Höhe zu bekommen sein. Metallzäune, wie vor allem die Stabmatten- und Doppelstabmattenzäune sind diesbezüglich eine gern gewählte Option, zu der man auch gleichzeitig die passenden Gartentore erhalten kann.
Damit ein Zaun auch nach oben hin sicher genug ist, muss auch die Zaunhöhe wählbar sein. Wie hoch der Zaun sein muss, ist abhängig von der Größe des Hundes. Grundsätzlich sagt man, dass ein Zaun ca. 3 Mal so hoch sein sollte wie der Hund. Hat man einen sehr großen oder besonders kletterfreudigen Hund, könnte auch ein Zaun von 1,80 m/2 m Höhe notwendig sein. Und wenn man einen sehr buddelfreudigen Vierbeiner hat, empfiehlt es sich, die Zaunfelder tief in den Boden zu setzen oder sogar teilweise zu vergraben.
- Der Zaun sollte robust und pflegeleicht sein
- Ein Überklettern oder Durchschlüpfen darf nicht möglich sein
- Die Zaunhöhe muss zur Größe und Aktivität des Hundes passen
- Bei buddelfreudigen Hunden sollte der Zaun tief gesetzt oder vergraben werden
- Passende Gartentore gehören zur sicheren Gesamtlösung dazu
⚠️ Ein zu einfach gewählter Zaun kann unter Umständen kein echtes Hindernis sein. Gerade bei kräftigen, großen oder sehr beweglichen Hunden sollte die Umzäunung niemals nur nach Optik gewählt werden.
Sicherheit bringt Entspannung für Mensch und Tier
Ein zu einfach gewählter Zaun wird unter Umständen kein Hindernis und kein guter Schutz sein. Deshalb ist ein sicherer Gartenzaun für Hundebesitzer unverzichtbar. Schließlich möchte man doch seinem geliebten Tier einen geschützten Raum bieten können, in dem es sich so frei wie möglich aufhalten kann. Und wenn das möglich ist, können sich auch die menschlichen Bewohner viel besser entspannen und das Zusammenleben mit Hund sowie den gemeinsamen Gartenaufenthalt genießen.
Foto von congerdesign auf Pixabay
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